Ein Erdbeben bringt die Wende: Die beiden einzigen italienischen Nähgarnfabriken zerstört, kein Nähgarn weit und breit. Aber: die Kunden wollten ihre Hemden! In ihrer Not vernähen die Manzini-Brüder das einzige Garn, das ihnen blieb und belieferten ihre Kunden mit blütenweißen Oberhemden mit schwarzen Kontrastnähten, die perfekt zum dunklen Geschäftsanzug passten. Besonders die schicken Franzosen rissen sich um die Hemden mit der schwarzen Naht - die Geburtsstunde von Fil Noir („schwarzer Faden“) und der Anfang einer Erfolgsgeschichte, die mit dem Ersten Weltkrieg endete und heute weiter erzählt wird.

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